Check-ins Basis
Verstehe, wie der Check-in im Coaching abläuft, wie du dich vorbereitest und welche Infos deinem Coach helfen, dich gezielt zu unterstützen.
Warum Check-ins wichtig sind
Regelmäßige Check-ins halten den roten Faden in deinem Coaching, egal ob es um Training, Ernährung oder eine Kombination geht.
Dein Update zeigt, wie es dir wirklich geht, was gut läuft und wo wir nachschärfen dürfen.
Bevor du deinen Check-in schickst
Bereite kurz vor, damit dein Check-in klar und hilfreich wird:
- Halte deinen Kalender oder deine Woche vor Augen (Termine, Stress, Schlaf, Alltag).
- Überlege: Was lief gut, was war schwierig, was hat sich verändert.
- Sammle aktuelle Daten, falls sie zu deinem Paket gehören (z. B. Gewicht, Umfänge, Stimmung).
- Notiere dir 1–3 konkrete Fragen an deinen Coach.
- Prüfe den vereinbarten Kanal und Rhythmus für Check-ins.
Mehr zu Kanälen und Antwortzeiten findest du unter
Kanäle und Antwortzeiten.
Der Standard-Check-in-Ablauf
So läuft ein typischer Check-in von dir bis zur Rückmeldung ab.
Du schickst dein Update
Formuliere dein Update im vereinbarten Rhythmus (z. B. wöchentlich) über den passenden Kanal.
Halte dich grob an die Struktur aus Abschnitt „So sieht ein gutes Update aus“.
Dein Coach sichtet alles
Dein Coach liest dein Update aufmerksam und prüft es zusammen mit deinen bisherigen Infos.
Je nach Paket schaut der Coach auch auf deine Dokumentationen, Protokolle oder App-Einträge.
Du bekommst Feedback
Du erhältst eine Rückmeldung mit Einschätzung, Antworten auf deine Fragen und einer klaren Priorität für die nächste Zeit.
Wie umfangreich das Feedback ist, hängt von deinem gebuchten Paket ab; der Check-in Standard beschreibt den Rahmen.
Falls nötig: Anpassungen
Wenn dein Update zeigt, dass etwas nicht passt, nimmt dein Coach Anpassungen vor.
Das können z. B. Änderungen am Plan, an der Belastung oder an deiner Wochenstruktur sein.
Follow-up und Rückfragen
Du setzt die Vorschläge um und meldest dich, falls etwas unklar bleibt.
Beim nächsten Check-in schauen wir gemeinsam, wie gut die Änderungen funktioniert haben.
Als Faustregel gilt: Lieber ein kurzes, aber ehrliches Update im vereinbarten Rhythmus als ein „perfekter“ Check-in, der ausfällt.
So sieht ein gutes Update aus
Ein gutes Update ist verständlich, ehrlich und orientiert sich an deinem Alltag.
Die folgenden Beispiele zeigen typische Varianten, unabhängig vom genauen Coaching-Paket.
Kurz-Update (2–3 Sätze)
Ein Mini-Check-in, wenn wenig Zeit ist oder zwischen zwei regulären Check-ins etwas Wichtiges passiert:
„Kurzes Update: Die Woche war beruflich sehr voll, ich habe nur etwa 70 % der geplanten Aufgaben geschafft.
Ich fühle mich etwas müde, aber keine Schmerzen. Frage: Sollen wir nächste Woche etwas Druck rausnehmen?“
Wöchentliches Update (Standard)
Ein typischer Wochen-Check-in mit klarer Struktur:
„Woche 3 – Zusammenfassung:
- Allgemein: Stress 6/10, Schlaf ca. 7 Stunden, Energie ok.
- Was gut lief: Plan meist eingehalten, Routinen klappen besser.
- Was schwierig war: Zwei Tage komplett aus dem Rhythmus durch Überstunden.
- Fragen:
- Wie sollen wir mit den Tagen umgehen, an denen ich kaum Zeit habe.
- Passt das Tempo aktuell oder sollen wir etwas anziehen?“
Problem melden
Wenn etwas nicht gut läuft oder du dir Sorgen machst:
„Mein Check-in für diese Woche:
- Seit drei Tagen ziept es rechts im unteren Rücken, vor allem nach längeren Sitzphasen.
- Ich habe 2 von 3 geplanten Einheiten abgebrochen, weil ich unsicher war.
- Stimmung eher gedrückt, Motivation niedrig.
Ich möchte nichts verschlimmern und brauche eine Einschätzung, wie wir nächste Woche vorgehen sollen.“
Erfolg teilen
Erfolge sind genauso wichtig wie Probleme – sie zeigen, was funktioniert:
„Gute Neuigkeiten:
- Ich komme mit der aktuellen Struktur viel besser klar.
- Ich merke im Alltag mehr Energie und schlafe tiefer.
- Ich habe das Gefühl, dass ich meine Routinen langsam automatisiere.
Für die nächste Phase wünsche ich mir: etwas mehr Herausforderung, solange es in meinen Alltag passt.“
Wenn es zu deinem Paket passt, helfen ergänzende Protokolle dabei, dein Update noch aussagekräftiger zu machen:
- Wiegeprotokoll für Gewichtsentwicklung über mehrere Tage.
- Körperdaten-Protokoll für Umfänge und weitere Messwerte.
Nutze solche Vorlagen nur, wenn sie mit deinem Coach vereinbart sind und zu deinen Zielen passen.
Was nach deinem Check-in passiert
Nach deinem Check-in arbeitet dein Coach im Hintergrund weiter, auch wenn du nur eine kurze Nachricht siehst.
Ziel ist immer, dir einen klaren nächsten Schritt zu geben, statt dich mit Details zu überladen.
- Du erhältst innerhalb der vereinbarten Zeit eine Rückmeldung über den definierten Kanal.
- Offene Fragen klärt ihr direkt in der Antwort oder beim nächsten Termin.
- Wenn sich deine Lebenssituation ändert (z. B. Job, Umzug, Krankheit), ist der Check-in der beste Ort, das frühzeitig zu teilen.
So bleibt dein Coaching lebendig und an dein echtes Leben angepasst – nicht nur an einen Plan auf dem Papier.
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