Check-in Standard
Erfahre, was ein guter Check-in enthalten soll, warum er wichtig ist und wie dein Coach darauf reagiert – mit Vorlage zum Kopieren.
Warum deine Check-ins so wichtig sind
Regelmäßige Check-ins halten deinen Coach nah an deinem Alltag, statt nur auf einzelne Ausreißer zu schauen. Sie zeigen Trends, Kontext und Hürden, nicht Perfektion.
Je ehrlicher und konkreter du berichtest, desto besser kann dein Coach deinen Plan an dein echtes Leben anpassen.
Wenn eine Woche objektiv nicht "gut" lief, ist das besonders wertvolles Feedback. Genau daraus lassen sich realistische Strategien für deinen Alltag entwickeln.
Was ein guter Check-in enthält
Ein Check-in fasst die vereinbarte Zeitspanne (zum Beispiel letzte Woche) strukturiert zusammen. Orientiere dich gern an diesen Punkten:
- Adhärenz Ernährung: Wie gut konntest du deine Vorgaben oder Vereinbarungen umsetzen?
- Training & Bewegung: Geplante vs. gemachte Einheiten, Schritte/Alltagsbewegung, Motivation, Auffälligkeiten.
- Hunger & Sättigung: Wann warst du oft sehr hungrig oder eher dauerhaft voll? Gab es Muster?
- Energie & Stimmung: Allgemeines Energielevel, Antrieb im Alltag und im Training.
- Schlaf: Dauer, Qualität, Einschlaf- oder Durchschlafprobleme.
- Stress & Alltagsbelastung: Beruf, Familie, besondere Ereignisse, die dich beeinflusst haben.
- Verdauung/Symptome: Auffälligkeiten, Beschwerden, Verträglichkeit (ohne Diagnosen).
- Highlights & Herausforderungen: Was lief überraschend gut, wo war es besonders schwierig?
- Fragen & Wünsche an den Coach: Was brauchst du konkret an Feedback oder Unterstützung?
Mehr Beispiele findest du im Leitfaden zum wöchentlichen Check-in.
Vorlage zum Kopieren
Nutze diese Vorlage als Basis und passe sie an dein Coaching-Paket an.
Zeitraum:
Gewicht/Körperdaten (falls relevant):
1) Ernährung & Adhärenz:
- Wie gut habe ich meine Vereinbarungen umgesetzt (Skala 1–10)?
- Konkrete Situationen, in denen es schwer war:
2) Training & Bewegung:
- Geplant:
- Gemacht:
- Auffälligkeiten (Schmerzen, Technik, Motivation):
3) Hunger, Sättigung, Energie:
- Typische Tagesmuster:
- Situationen mit starkem Hunger oder Heißhunger:
4) Schlaf & Stress:
- Schlafdauer/-qualität:
- Haupt-Stressoren diese Woche:
5) Verdauung/Symptome (falls relevant):
6) Highlights & Herausforderungen:
- Was lief richtig gut?
- Größte Herausforderung:
7) Fragen & Wünsche an dich als Coach:
- ...
Wie der Check-in abläuft
Du schickst deinen Check-in
Du sendest deinen Check-in zum vereinbarten Zeitpunkt über den festgelegten Kanal (zum Beispiel Chat oder Formular). Halte dich möglichst an den gleichen Wochentag und ein ähnliches Zeitfenster.
Dein Coach sichtet deine Angaben
Dein Coach prüft deine Antworten im Zusammenhang: Wochenverlauf, Protokolle, Training, vorherige Check-ins und vereinbarte Ziele. So zählen Trends mehr als einzelne Ausreißer.
Du erhältst Feedback und ggf. Rückfragen
Innerhalb der vereinbarten Antwortzeit bekommst du eine Rückmeldung – typischerweise mit Einschätzung der Woche, konkreten Beobachtungen und kurzen Rückfragen, falls etwas unklar ist.
Plan-Anpassungen und nächste Fokus-Punkte
Wenn sinnvoll, passt dein Coach Ernährung, Training oder Schwerpunkte an. Du bekommst klare nächste Schritte bzw. Fokus-Punkte bis zum nächsten Check-in.
Mehr zum generellen Ablauf findest du unter Check-ins Basis.
Reaktionszeiten und wann du eskalieren solltest
Die genauen Antwortzeiten und Kanäle gelten so, wie in deinem Vertrag und unter Kanäle & Antwortzeiten beschrieben.
- Reguläre Check-ins: Dein Coach antwortet innerhalb der vereinbarten Zeit (zum Beispiel innerhalb von 24–48 Stunden an Werktagen).
- Rückfragen: Wenn etwas unklar ist oder größere Anpassungen nötig sind, stellt dein Coach dir Rückfragen oder schlägt einen Termin vor.
- Planänderungen: Größere Änderungen (z. B. Phase wechseln, Trainingsumfang deutlich reduzieren/erhöhen) bespricht ihr explizit im Chat oder im Gespräch.
Bei akuten Notfällen (zum Beispiel starke, neue Schmerzen, Unfällen oder einer akuten psychischen Krise) nutze nicht den Coaching-Check-in. Wende dich an medizinische Hilfe vor Ort (zum Beispiel ärztlicher Notdienst, Rettungsdienst) und informiere deinen Coach danach.
Hinweise zum Umgang mit Notfällen im Coaching-Kontext findest du unter Notfälle.
Wenn du mal nichts zu berichten hast
Auch "unspektakuläre" Wochen sind wichtig, weil sie zeigen, was dein Alltag wirklich hergibt.
- Schreib trotzdem einen kurzen Check-in und markiere ihn gern als "kurz".
- Erwähne, dass alles wie gewohnt lief oder "keine großen Änderungen".
- Notiere 1–2 kleine Beobachtungen (zum Beispiel Müdigkeit, Stress auf der Arbeit, spontane Einladungen).
- Wenn du gerade wenig Kapazität hast, konzentriere dich auf die wichtigsten 3–4 Punkte aus der Vorlage.
So kann dein Coach einschätzen, ob Stabilität gerade gut passt oder ob ihr etwas vereinfachen solltet.
Was passiert nach deinem Check-in
Dein Check-in löst nicht nur eine Antwort, sondern einen kleinen Review-Prozess aus:
- Bewertung der aktuellen Strategie: Passt der Plan zu deinem Alltag und deiner Belastung der letzten Woche?
- Trends erkennen: Entwickeln sich Gewicht, Training, Energie, Schlaf eher in die gewünschte Richtung oder nicht?
- Prioritäten setzen: Welche 1–2 Dinge bringen dich in den nächsten Wochen am meisten weiter?
- Anpassungen ableiten: Falls nötig, passt dein Coach Kalorien/Portionen, Trainingsumfang, Übungsauswahl, Fokus-Themen oder Wochenziele an.
Ein gutes Ziel für jeden Check-in: Du weißt danach genau, woran du bis zum nächsten Check-in arbeitest und was du dafür konkret ausprobierst oder beobachtest.
Nützliche Links rund um Check-ins
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